Bergisch-hoch-vier 2011

Der Wettergott  hatte sich zu den vierten Bergischen Wandertagen etwas besonderes einfallen lassen. Er schickte einen Schwall warmer Luft, lockte damit die Wanderer auf die Wanderpisten und zeigte ihnen dann die lange Nase, indem er einen Schwall Regen hinterherschickte. Anfangs ging da noch alles recht locker zu. Wir freuten uns, wenn wir vom freien Gelände wieder in ein Wald einbogen. Irgendwann boten aber die  Bäume im Wald keinen Regenschutz mehr. Im Gegenteil.
Der leiseste Windhauch bewegte die Kronen der Bäume und die luden ihre Wassermassen auf uns ab.  Ab diesem Zeitpunkt wurde die Wanderung zu einer „Wasserschlacht“.  Der Durchhaltewillen wurde jedoch nicht gebrochen und wir wanderten tapfer bis nach Much. In der Mucher Kirche wurde schnell das nasse Unterhemd gewechselt und dann ging es mit dem Shuttlebus  nach Neunkirchen zurück.
Mein Pastellbild zeigt eine Passage irgendwo oberhalb des Wahnbachtales.
Ich habe auch bei diesem Werk als Malgrund wieder eine vorbehandelte Hardfaserplatte von Boesner verwendet, eingefärbten Pastellgrund von Lascaux aufgetragen, trockengeföhnt und losgelegt.

2 Gedanken zu „Bergisch-hoch-vier 2011

  1. Hallo Bruder,
    dieses Bild hat mich sofort angesprochen. Mir gefallen halt diese detailliert aufgeführten Bilder.
    Grüsse aus Leutesdorf
    Frank

    • Hallo Jüngster,
      Lob det joot, sagt der Rheinländer. Das naturalistische liegt mir noch sehr in der Kreide, wie ich zu sagen pflege. Es gibt aber ein paar Amerikanische Künstler/Künstlerinnen, bei denen ich gerne mal in die Schule gehen würde.
      Schaue Dir mal die Terry Ford an oder Margi Lucena. Die sind genial.
      Wir sehen uns Freitag bei Dieter.
      Viele Grüße
      Hanno

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