WET PAINTING 2017 in Königswinter

Samstag, 1.07. bis Sonntag, 2.07.2017:
Unter den Augen des Publikums, unter freiem Himmel, malen Künstlerinnen und Künstler am Samstag von ca. 10 – 16 Uhr Bilder an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet.
Wet Painting wird seit 2001 mit großem Erfolg in Königswinter durchgeführt.
Am Sonntag können die Bilder in der Zeit zwischen 10.00 – 14.00 in Haus Bachem, Drachenfelsstraße 4,
in der Altstadt von Königswinter begutachtet und ab 15:00  – gewissermaßen noch „feucht“ – öffentlich ersteigert werden.
50 % des Verkaufserlöses erhalten die Künstler, 50 % geht an eine soziale Einrichtung oder wird für einen sozialen Zweck verwandt. Die Arbeitsgruppe Kunst und Kultur der Lokalen Agenda 21 Königswinter entscheidet, wer den anteiligen Erlös der Versteigerung erhält.
Mit dem Event werden Bürger der Stadt und Touristen auf die Kunstszene in Königswinter aufmerksam gemacht.
Für diese Aktion zeichnen die Arbeitsgruppe Kunst und Kultur der Lokalen Agenda 21 Königswinter und der Geschäftsbereich Organisation und Kultur der Stadt Königswinter verantwortlich.
Neben den Pastellmalern Andreas Royé und Manfred Weber werde auch ich wieder teilnehmen.

2017 / 2

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

 

 

 

An der Söntgerather Strasse.
Schnelle Studien mit UNISON und BLOCKX Pastellen auf Sennelier Pastel Card. 

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

 

 

 

 

 

Das selbe Bild im Schneesturm. Der Sennelier Karton konnte die neuen Schichten noch aufnehmen.                                                 

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

Bei Söntgerath, 20 x 30 cm

                                                                                                                                                                        Das selbe Bild. Mit Pinsel und Saubsauger habe ich die Pigmente, die sich nicht „wehren“ konnten entfernt und das ganze Motiv noch mal abstrahiert dargestellt. Als nächstes versuche ich mich in der Abstraktion, bin mir aber nicht sicher, ob der Sennelier Karton das noch mit macht.

Nach der Prozedur

Nach der Prozedur

 

                                                        Das selbe BIld, der selbe Karton.
Respekt vor der Qualität des Sennelier Pastel Card Kartons.
Wieder halfen Pinsel und Staubsauger, lose Pigmente zu entfernen. Die Korkbeschichtung hält jedoch die Pastellpigmente sehr gut fest, wie Ihr an den beiden Fotos seht. 

In der Vergrößerung sehr schön zu sehen

In der Vergrößerung sehr schön zu sehen

 

Abstrakt

Abstrakt

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Ein wenig fixieren und schon hat man wieder eine Basis für das nächste Bild auf dem selben Karton. Hier mein Versuch, die Winterlandschaft abstrakt darzustellen. Mein Fazit, keine alten Pastellbilder auf Sennelier Pastel Card gemalt wegwerfen. Wenn sie nicht fixiert sind, abbürsten und wieder verwenden. 

Ein kleines Experiment

Ein Frühlingsbild von der Sieg, gemalt für die Teilnahme am Wettbewerb der Deutschen-Pastell-Gesellschaft. Die Maße bestimmte ein preiswerter Bilderrahmen von IKEA mit Passepartout.
Mit drei Ausschnitten war es sicher für drei kleinere Fotos oder Gemälde vorgesehen.
Dem Rahmenformat entsprechen besorgte ich mir ein zweites Passepartout mit einem Ausschnitt.
Da ich nun beide Passepartouts hatte, startete ich ein kleines Experiment mit den Besuchern unserer Ausstellung „Wet meets dry“ .
Sie konnten bei diesem Pastellbild die Passepartouts austauschen.
Das Ergebnis des kleinen Experiments, weibliche Besucher fanden auch Gefallen an den drei Ausschnitten, männliche Besucher bevorzugten durchweg einen Ausschnitt.
Das gemalte Bild ist 17 x 44 cm groß, hier mit beiden Passepartouts.


 

 

Pastellkurs bei Susanne Mull

Raus aus der Komfortzone und ab auf die „Schulbank“. Nicht ganz so dramatisch, jedoch nach langer Zeit einmal wieder notwendig. Die eigenen Fähigkeiten und das Wissen gehörten überprüft. Aber wo und von wem. Gute Pastellkünstler, die auch noch Kurse anbieten sind nicht an jeder Ecke zu finden. Pastellvereinigungen wie in Frankreich oder England, bei denen man nachfragen könnte, habe ich im Internet nicht gefunden, gibt es vielleicht in  Deutschland nicht. Durch die Zeitschrift „Palette“ wurde ich auf Susanne Mull aufmerksam, einer Pastellkünstlerin, die mit wunderbaren, großformatigen, naturalistischen Pastellbildern international bekannt wurde. Im Rahmen der Oppenheimer Sommerakademie 2014, organisiert von Dietmar Gross, veranstaltete Susanne Mull vom 1. – 5. Sept. 2014 einen Pastellkurs in Ingelheim.

Übung Monochrom

Übung Monochrom

Nach einem kurzen Telefonat mit Frau Mull meldete ich mich an. Meine Frau und ich beschlossen gemeinsam eine Woche ins Rhein-Hessische zu fahren. Neugier und auch Skepsis fuhren mit.Wir wohnten in Oppenheim und meine Frau übernahm den Chauffeurdienst. Der Kurs fand im ehemaligen Kelterhaus, heute genutzt als Orangerie, des Niersteiner Mathildenhof statt.  Er war perfekt organisiert.

 

 

Mein Eindruck, Susanne Mull bewies als Dozentin sehr viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den verschiedenen Malstilen der Kursteilnehmer.

Übung nach Fotovorlage von Susanne Mull. Leider nicht fertig geworden

Übung nach Fotovorlage von Susanne Mull. Leider nicht fertig geworden

Neben praktischen Übungen im Haus wurde im Park des Mathildenhofs und auf der Burgruine in Oppenheim gemalt.

 

 

 

Übung im Park des Mathildenhofs

Übung im Park des Mathildenhofs

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Theorie kam nicht zu kurz. Kurze Besprechungen über Tonwerte, Bildaufbau, Kontraste und kleine Pastelldemos lockerten den Kurs auf und führten oft zu den „Aha“ oder „Ach so“ Effekten. Ein gelungener Kurs bei dem ich einiges gelernt habe. Sehr empfehlenswert.

An der Burgruine in Oppenheim. Susanne Mull mit zwei Kursteilnehmerinnen

 

 

WET-PAINTING 2014

Glashaus auf dem Drachenfelsplateau

Glashaus auf dem Drachenfelsplateau

Glashaus auf dem Drachenfels die Vorbereitungen

Schattenplatz am Brautpaarbaum

Sommer, Sonne, „Königssommer“ in Königswinter. Zum Start des Kunst- und Kulturfestivals „Königssommer“ in der Stadt Königswinter trafen sich in diesem Jahr wieder viele Malerinnen und Maler zum WET-PAINTING 2014. Ein gut gelaunter Wettergott spendierte uns ein perfektes, vielleicht für den einen oder anderen ein zu perfektes Wochenende. Temperaturen am Samstag um die 35 Grad im Schatten waren für manchen Künstler schon eine besondere Herausforderung. Schattige Plätze, an denen man die Staffelei aufbauen konnte, waren schnell belegt. Meine Idee, auf dem Drachenfelsplateau zu malen, scheiterte an den realen Verhältnissen vor Ort. Aufgeheiztes Pflaster und kein Schatten, waren keine idealen Bedingungen für ein ordentliches Pastellbild. Ich benötigte somit Fotos, die eine aktuelle Situation auf dem Plateau wieder geben. Ein Kurztrip mit der Zahnradbahn am Freitag brachte die Lösung und die Fotos.  Ein schattiger Platz im Park des „Haus Bachem“ stand auch zur Verfügung.  „Das ist mein Brautpaarbaum“, sprach mich plötzlich eine Fotografin mit einem Brautpaar im Schlepptau an.  Ob ich wohl für ein paar Minuten freundlicherweise ein wenig zur Seite rücken könnte. Eine kleine jedoch nette Zwangspause wurde mir auferlegt. Nachdem das Brautpaar und Fotografin den “ Brautpaarbaum“ 5 – 8 mal umrundet hatten, konnte ich mich wieder meinem Pastellbild widmen. Die Versteigerung am nächsten Tag brachte den gewünschten Erfolg.

Bild von Andreas Royé

Bild von Andreas Royé

Malfreund Andreas Royé glänzte mit einem schönen Pastellbild der Königswinterer Kirche St. Remigius. Die Versteigerung seines Bildes führte zur ulkigen Situation, dass Herr Zöller, der in diesem Jahr die Versteigerung mit Bravur erledigte nicht nur das Publikum im Auge halten musste sondern auch seine Frau, die fleißig mit steigerte.  „Jetzt ist aber Schluss“ entfuhr es ihm, an seine Frau gewandt, was natürlich zur Erheiterung des Publikums führte. Auch ein Aquarellbild von Karin Giese, einer Teilnehmerin meines Pastellkurses, wurde ersteigert. Für sie als Neuling beim WET-PAINTING ein schöner Erfolg.  Insgesamt ein gelungenes Wochenende. WET-PAINTING 2015 kann kommen.

 

Die Ausstellung

Kreuz und Quer

Kreuz und Quer

„Kreuz und Quer“ heißt mein Beitrag zur ersten Ausstellung der GKK Königswinter in diesem Jahr im Siebengebirgsmuseum in Königswinter. In meinem Pastellbild, 60 x 80 cm, möchte ich den Menschen zeigen, wie er sich seine eigenen „Lebenskreise“ schafft, indem er sich nicht an vorgegeben Strukturen, Normen oder Formen hält. Bürgermeister Peter Wirtz und GKK Vorsitzender Gerd Sander eröffneten die Ausstellung. Siehe Fotos. Noch ein Hinweis in eigener Sache. Mit dem jährlichen Wet Painting – an dem ich wieder teilnehme – startet am 19. Juli 2014 der „Königssommer“ in Königswinter.  Ein Kunst- und Kulturfestival bis 31. August 2014.  Weitere Informationen unter:  www.koenigssommer.de

Weitere Bilder von der Vernissage:

 

 

 

 

 

Gäste

 

 

 

 

 

 

Gäste

Abstieg von der Similaunhütte

Abstieg von der SimilaunhuetteIm Tisental auf dem Weg zum Vernagtstausee. Der Tageszeit entsprechend lagen schon Teile der Berghänge im Schatten und bildeten schöne Kontraste zur hellen Talsohle. Zudem bietet dieses offene Tal herrliche Ausblicke auf eine andere Gruppe der Ötztaler Alpen. Das Pastellbild malte ich auf ein Pastelboard von Ampersand. Eine Teilnehmerin meines Pastellkurses brachte mir dieses Board  –  leider in der Größe 11 x 14 inches –  von einer Amerikareise mit.  Mittlerweile bietet auch der Deutsche Künstlerbedarf online diese Boards in gängigen, europäischen cm Größen an. Eine interessante, mit einer rauen Gessoschicht versehene Malplatte, vom Pastellauftrag vergleichbar  mit Pastelfix von ArtSpectrum aber feiner als Pastel Card von Sennelier.

Gran Canaria

GC1

 

 

GC2

Um dem normalerweise eher tristen und kühlen Wetter im Februar/März zu entfliehen, buchten wir für Anfang bis Mitte März 2014 eine Reise nach Gran Canaria. Das in diesem Jahr in unseren Breitengraden die Kälte ausfiel und die Temperaturen mit denen auf den Kanaren konkurrieren konnten, hat uns zwar verwundert, konnte uns aber kein „Heimweh“ bescheren.  Bei Durchschnittlich 24 Plusgraden sind wir durch die Dünen von Maspalomas gestapft und  haben den herrlichen Sandstrand erwandert. Weitere Höhepunkte unserer Reise  waren die Fahrten über die Küstenstraße im Nordwesten und durch die zentrale Bergwelt. Dort gab es Malmotive  zu Hauf, doch wenig Möglichkeiten  mit seinem „Malzeug“ einen vernünftigen Platz zu finden. Wir fanden ihn dann doch ein wenig abseits der Straße  und konnten in  mehreren Sitzungen das eine  oder andere Motiv zu Papier bringen. Dieses Pastellbild entstand ca. 20 Autominuten nördlich von Maspalomas, in der Nähe von Monte Leon.